Königliche Bestimmungen

Als „König:in von Bremen“ kannst du in unserer Stadt eine Sache bestimmen, die verändert oder neu eingeführt werden soll, eine Sache, die dir besonders wichtig ist und unsere Stadt liebenswerter und familienfreundlicher macht. Das kann eine Kleinigkeit aus deinem Wohnumfeld oder eine ganz große Veränderung für die ganze Stadt sein.

Welche Veränderungen machen unsere Stadt noch liebenswerter und familienfreundlicher? Was würden andere „Red‘ mit“-Könige verändern?

Bestimmungen unserer Könige und Königinnen

Hier findest du, was Bremer König*innen neu einführen, bestimmen oder verändern:

  • „Mehr öffentliche Begegnungs-Orte für Jugendliche“
    Ute, 53, Viertel
  • „Weniger Autos und mehr Platz für Fahrräder“
    Joana, 33, Walle
  • „Mehr Fassadenbegrünung und mutige, innovative Architektur realisieren“
    Imke, 52, Östliche Vorstadt
  • „Leisere Sirenen für Krankenwagen und Polizei. Bessere öffentliche Handhabe gegen „AutoposerInnen““
    Matthias, 58, Schwachhausen

Alle Bestimmungen

Hier kannst du alle Königsantworten nachlesen. Vielleicht freust du dich, dass andere Menschen aus deiner Stadt, die gleichen Dinge verändern würden.

  • Meine Auszeichnung geht an: Belladonna e.V.

    Ulrike, 51, Steintor

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Belladonna e.V.

    Deine Story dahinter:
    Das Angebot und Engagement dieses Vereins in den Bereichen Kultur und Wirtschaft ist eine große Bereicherung und auch Erleichterung


    Als König*in bestimme ich:

    Königliche Unterstützung für clean up your City e.V.

    Deine Story dahinter:
    Diese wunderbaren Menschen, die regelmäßig Müll und Zigaretten kippen, einsammeln, sollten dafür regelmäßig mit Wellness Urlaub belohnt werden.

  • Meine Auszeichnung geht an: Die Jugendarbeit am Theater Bremen

    Andreas, 52, Hastedt

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Die Jugendarbeit am Theater Bremen

    Deine Story dahinter:
    In beeindruckender Weise fördert das Jugendprogramm des Bremer Theaters das soziale und kulturelle Miteinander jugendlicher Spieler*innen verschiedener Altersgruppen und verschafft ihnen die Bühne für den individuellen Ausdruck und Diversität.


    Als König*in bestimme ich:

    Öffentliche Bedürfnisanstalten am Osterdeich und bei Werder-Spielen

    Deine Story dahinter:
    Eine gut gepflegte und sichere öffentliche Bedürfnisanstalt am Osterdeich sowie Gegenpinkelanlagen während der Werderspiele in den ans Weserstadion angrenzenden Wohngebieten bietet Gästen wie Anwohnerinnen und Anwohnern eine angenehmere Atmosphäre.

  • Meine Auszeichnung geht an: Schattenriss e.V. Bremen

    Lisa, 22, Alte Neustadt

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Schattenriss e.V. Bremen

    Deine Story dahinter:
    Der Schattenriss e.V Bremen hilft kostenfrei jungen Mädchen* und Frauen* die sexualisierte Gewalt erfahren haben, so wie Angehörigen oder Freund*innen von Betroffenen. Sie beraten, helfen und leiten weiter, ermöglichen Betroffenen professionelle Hilfe und das Wissen nicht alleine zu sein. Diese Möglichkeiten geben sie sowohl online als auch persönlich vor Ort.


    Als König*in bestimme ich:

    Mehr Drogenhilfezentren

    Deine Story dahinter:
    Drogenhilfezentren sind sowohl für Drogenabhängige, deren Angehörige und öffentliche Orte in der Stadt eine Hilfe. Drogenabhängige haben eine Anlaufstelle, wenn sie ihr Leben ändern möchten oder können unter sichereren Umständen, notfalls medizinischen Umständen konsumieren. Angehörige wissen wo ihre Familienmitglieder sind, wie es ihnen geht und in der Stadt werden Probleme nicht nur verlagert.

  • Meine Auszeichnung geht an: Die Friese

    Ute, 53, Viertel

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Die Friese

    Deine Story dahinter:
    Die Friese bietet ein vielfältiges Angebot für Jugendliche


    Als König*in bestimme ich:

    Mehr öffentliche Begegnungs-Orte für Jugendliche.

    Deine Story dahinter:
    Es sollte mehr öffentliche Begegnungs-Orte für Jugendliche geben, denn durch die Schließung vieler Jugendfreizeitheime gibt es wenige Orte im öffentlichen Raum, an denen sich minderjährige Jugendliche treffen können, ohne als 'störend' wahrgenommen zu werden. Wo sollen sich Menschen treffen, die für Spielplätze zu alt und für Kneipen zu jung sind?

  • Meine Auszeichnung geht an: Alle, die ehrenamtliche oder selbstverständliche anderen helfen oder sie unterstützen.

    Dorothee, 77, Schwachhausen

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Alle, die ehrenamtliche oder selbstverständliche anderen helfen oder sie unterstützen.

    Deine Story dahinter:

    Ich würde all die vielen Bremerinnen und Bremer eine Auszeichnung verleihen, die ehrenamtlich oder selbstverständlich anderen helfen oder sie unterstützen - ohne dass dieses positive Verhalten öffentlich registriert wird. Ich erlebe viel Engagement und Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingsarbeit, in der Kirchengemeinde, im Alltag, höre aber nur Klagen in der Öffentlichkeit/ in den Medien.
    Entweder habe ich eine gestörte Wahrnehmung oder lebe in einem Umfeld, in der man/ frau sich gegenseitig unterstützt und hilft.


    Als König*in bestimme ich:

    Wer kritisiert oder nörgelt , wird nur gehört, wenn er / sie gleichzeitig mitteilt, was sie/er für Menschen in Bremen positives Getan hat - nur wer selbst etwas für die Gemeinschaft beigetragen hat.

    Deine Story dahinter:
    Ich höre von Menschen, die nur kritisieren, Forderungen an den Staat, an die Behörden, an andere stellen, aber nicht sehen können, was sie selbst tun können. Sie erkennen nicht, was gut funktioniert, wieviel Unterstützung oft gegeben wird, (auch durch Mitarbeiter in Behörden). Ich erlebe leider unglaublich viel Bürokratie, die mich nervt, aber mehr Menschen, die sich für andere einsetzen.

  • Meine Auszeichnung geht an: Den Bürgerpark

    Pauline, 22 Jahre, Schwachhausen

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Den Bürgerpark

    Deine Story dahinter:
    Wenn mir die Decke auf den Kopf fällt, bin ich durch den Bürgerpark schnell im Grünen. Durch seine größe lässt es sich lange in ihm aufhalten, er wirkt immer gepflegt und bietet die unterschiedlichten Dinge an wie z.B. Runderbootsfahrten, Spielplätze, Tierfarm und Einkehrmöglichkeiten sowie Veranstalltungen (wie Shakespeare im Park) an.


    Als König*in bestimme ich:

    Einkaufsladenvariation

    Deine Story dahinter:
    Wo ich wohne, gibt es fast nur REWEs zum Einkaufen. Gerade, auch wenn Lebensmittel teurer werden, würde ich es schön finden auch einen Aldi oder Lidl in nächster Nähe zu haben. Zu Fuß muss ich weiter laufen, bis ich einen solchen finde und sobald der Einkauf größer ist wird der Transport schwerer. Deshalb bin ich für eine Einkaufladenvielfalt in Schwachhausen.

  • Meine Auszeichnung geht an: Volleyballfelder am Werdersee

    Tom, 22, Neustadt

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Volleyballfelder am Werdersee

    Deine Story dahinter:
    Die Vollayballfelder bieten eine super Möglichkeit um sich mit Freunden am Werdersee sportlich die Zeit zu vertreiben. Außerdem lernt man so immer wieder neue Menschen auf sportliche Weise kennen!


    Als König*in bestimme ich:

    Ausbau der Aktivitätsangebote am Werdersee

    Deine Story dahinter:
    Mehr Aktivitätsangebote (Calestanics Park, Volleyballfelder, Tischtennis Platten etc.) machen den See noch attraktiver und sorgen für mehr Verbindung unter den Leuten.

  • Meine Auszeichnung geht an: den Bürgerpark

    Christine, 61 Jahre, Walle

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    den Bürgerpark

    Deine Story dahinter:
    Mit drei Kindern und wenig Geld war das immer ein guter grüner Ort zu dem ich mit den Kindern kostenlos konnte. Auch bei schlecht Wetter ließ es sich dort rumstromern und war gut mit den Fahrrad erreichbar.


    Als König*in bestimme ich:

    Dass es eine gesicherte Hebammenbetreuung für jede Familie gibt.

    Deine Story dahinter:
    Weil eine gute Unterstützung von Anfang an so Vieles erleichtern kann. Und weil ich selber Hebamme bin.

  • Meine Auszeichnung geht an: KunstKlubKultur e.V.

    Clara, 24 Jahre, Steintor

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    KunstKlubKultur e.V.

    Deine Story dahinter:
    Das "Kuckuck Kollektiv"/ KunstKlubKultur e.V. bietet im Sommer auf ehrenamtlicher Basis Musik und Kultur. Letzten Sommer auf der Galopprennbahn und dieses Jahr an wechselnden Standorten wie zB. am Weserwehr.


    Als König*in bestimme ich:

    Das Bafög-Anträge barrierefreier gestaltet werden.

    Deine Story dahinter:
    Viele beantragen nichteinmal Bafög (Abschreckung durch Umfang und Aufwand der Anträge) und viele müssen, wenn beantragt, dann auch noch Monate auf das Geld warten... was ja aus einem Grund der Nöte heraus beantragt wurde. Daraus wird eine eigentliche Hilfe erneut zu einem Privileg - geht gar nicht! Deswegen würde ich das Bafög System revolutionieren.

  • Meine Auszeichnung geht an: Freizi Alt-Aumund

    Michi, 56 Jahre, Vegesack

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Freizi Alt-Aumund

    Deine Story dahinter:
    Das war zu meiner Zeit eine tolle Einrichtung und hat richtig gerockt! Jetzt ist es drum herum zwar nicht so einladend wegen der Drogis, aber dennoch total wichtig für die jungen Leute.


    Als König*in bestimme ich:

    Probleme wie bei uns mit den Drogis gehen alle an! hier kann man die nicht einfach nur vom Bahnhof zu uns verschieben! da müsste eine stadtweite Lösung her.

    Deine Story dahinter:
    Vegesack ist schön und man kann hier gut leben. Das soll auch so bleiben.

  • Meine Auszeichnung geht an: Den Sportgarten Hort

    Sofia, 11 Jahre, Peterswerder

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Den Sportgarten Hort

    Deine Story dahinter:
    Es ist ein cooler Ort an dem man leckeres Essen bekommt. Man bekommt hilfe bei den Hausaufgaben und man kann Tischtennis spielen. Man kann auch in den Sportgarten bei der Paulier Marsch gehen. In den Ferien gibt es eine Betreuung. Dort macht man tolle Sachen wie Go-Kart fahren und Lasertag spielen!


    Als König*in bestimme ich:

    Freimarkt auf der Bürgerweide das ganze Jahr

    Deine Story dahinter:
    Wenn man wärend der Osterwiese nicht da ist, dann verpasst man alles. Aber wenn sie das ganze Jahr da ist, verpasst man nichts.

  • Meine Auszeichnung geht an: Fluchtraum

    Riadh, 22 Jahre, Neustadt

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Fluchtraum

    Deine Story dahinter:
    Die Leute dort haben geholfen. Sie waren lernpatin. und auch beraten.


    Als König*in bestimme ich:

    Mehr platz für fusball

    Deine Story dahinter:
    Wir sind immer drausen und suchen Ort fur spielen.

  • Meine Auszeichnung geht an: Solidarische Hilfe

    Leila L., 32 Jahre, Mitte

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Solidarische Hilfe

    Deine Story dahinter:
    Ich bin alleinerziehende Mutter und mir ist finanziell die Decke auf den Kopf gefallen. Bei der Solidarischen Hilfe hat man mir mit den Anträgen und Leistungsansprüchen sehr geholfen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so eine Hilfe überhaupt gibt!


    Als König*in bestimme ich:

    Dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird

    Deine Story dahinter:
    Uns fehlt es als Familie an allen Ecken und Kanten. Nach der Trennung von meinem Mann, war für mich die größte Sorge, wo finde ich einen geeigneten Wohnraum für mich und meine zwei Kinder. Wir sind vor einem Jahr in eine sehr kleine Drei-Zimmer Wohnung untergekommen, leider sehr weit weg von der Kita und der Schule der Kinder.

  • Mein Auszeichnung geht an: Den Osterdeich

    Merle, 23 Jahre, Östliche Vorstadt

    Als König*in verleihe ich meine Auszeichnung an:

    Den Osterdeich

    Deine Story dahinter:
    Insbesondere im Sommer und Frühling liebe ich es mit Freunden am Osterdeich zu sein. Dort trifft man andere Leute und kann sich entweder entspannt beschäftigen und zum Beispiel Musik hören. Man kann sich aber auch sportlich betätigen, indem man mit anderen Beispielsweise Frisbee spielt. Es ist eine wunderschöne Grünfläche des öffentlichen Raums in Bremen, von der aus die Weser beobachtet werden kann, die mich jedes mal daran erinnert, wie schön diese Stadt ist. Ich wollte den Osterdeich gerne nennen, obwohl er vielleicht im ersten Moment kein „Angebot unserer Stadt“ darstellt, da ich es auch wichtig finde, öffentliche Räume der Stadt aufzuführen. Diese sind wichtige Aspekte von Stadtplanungen und sind somit ein stetiges, kostenloses Angebot der Stadt, was jedem und jeder Person zur Verfügung steht.


    Als König*in bestimme ich:

    Dass Cafés und Restaurants durch geldliche Unterstützungen ihre Preise reduzieren können, sodass der Besuch gastronomischer Einrichtungen für alle möglich ist.

    Deine Story dahinter:
    Insbesondere in den letzten Monaten, ist mir natürlich auch inflationsbedingt, aufgefallen, dass kleine Ausflüge in beispielsweise Cafés für viele Menschen einen unerschwinglichen Luxus darstellen. So entstehen in diesem Bereich vermehrt Schließungen und es können nicht alle sozialen Gruppen von gastronomischen Angeboten außerhalb von zu Hause profitieren. Auch die Ladenbesitzer*innen und ihre Familien leiden darunter und müssen gegebenenfalls ihren Laden schließen, was zu weiteren Problemen führt.

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