Die Sozialwirtschaft – wächst und wächst!
Beschäftigte in Kitas, der Altenpflege, für die Integration von Migranten und Geflüchteten sowie in der Jugend-, Behinderten- und Wohnungslosenhilfe sind alle Teil der Sozialwirtschaft. Dieser Bereich wächst besonders dynamisch – in Europa, in Deutschland und auch im Land Bremen. Mittlerweile arbeitet jede/r achte Beschäftigte in der Bremer Sozialwirtschaft.
Die große beschäftigungspolitische Bedeutung zeigt sich auch im Land Bremen. Hier ist mittlerweile jede/r achte Beschäftigte in der Sozialwirtschaft tätig. Mit einer Wertschöpfung von rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr tragen die sozialen Dienstleistungen außerdem erheblich zur Stärkung der Regionalwirtschaft Bremens bei.
Mit dem dynamischen Wachstum, geht jedoch ein hoher Kostendruck einher, der häufig an die Beschäftigten weitergegeben wird. Das betrifft vor allem Frauen: drei von vier Beschäftigten in der Sozialwirtschaft sind weiblich, fast 60 Prozent von ihnen arbeiten in Teilzeit und 4.500 geringfügig Beschäftigte in Minijobs.
Trotz hoher fachlicher Anforderungen sind die Einkommen in diesem Bereich daher überwiegend niedrig, die Personaldecke dünn und der Mangel an Fachkräften ausgeprägt. Das ist insofern riskant, weil gerade die sozialen Dienstleistungen die Teilhabe und den Zusammenhalt der Bremer Stadtgesellschaft sichern sollen.
Anmeldung:
Für eine bessere Planbarkeit wird um Anmeldung bis zum 7. Januar gebeten, online oder unter Tel.: 0421. 3 63 01 – 985.
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